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dc.contributor.authorPakkanen-Kilpiä, Kirsi
dc.date.accessioned2012-04-17T08:46:20Z
dc.date.available2012-04-17T08:46:20Z
dc.date.issued2005
dc.identifier.citationPakkanen-Kilpiä, K. (2006). Indizien für einen systematischen Überprüfungsbedarf der grammatischen Beschreibung. In S. Johannes, & W. Werner (Eds.), <em>Korpuslinguistik Deutsch: synchron - diachron - kontrastiv</em>. Tübingen: Max Niemeyer Verlag. <a href="http://dx.doi.org/10.1515/9783110924725">doi:10.1515/9783110924725</a>
dc.identifier.isbn3-484-73064-1
dc.identifier.otherTUTKAID_16921
dc.identifier.urihttps://jyx.jyu.fi/handle/123456789/37702
dc.description.abstractMit dem Wort .Grammatik' kann man sowohl auf das sprachliche System als auch auf dessen Beschreibung Bezug nehmen. Ähnlicherweise werden »grammatische Regeln' mal als Gesetzmäßigkeiten des sprachlichen Systems aufgefasst, mal als versprachlichte Versuche seitens der Grammatiker, diese Gesetzmäßigkeiten festzuhalten. Die begriffliche Mehrdeutigkeit darf aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass es sich im Grunde genommen jeweils um zwei verschiedene Sachen handelt, die nicht immer miteinander übereinstimmen. Die Grammatik als sprachwissenschaftliches Teilgebiet hat die Aufgabe, die strukturelle Beschaffenheit der Sprache zu ermitteln und zu beschreiben. Sie erforscht die Gesetzmäßigkeiten der Sprache und versucht diese in Form von Regelformulierungen zu versprachlichen. Wie in der Sprache selbst nicht alles erlaubt ist, muss auch die Grammatik sich darum bemühen, die Grenzen des Möglichen zu erkennen und entsprechende Einschränkungen und Wohlgeformtheitsbedingungen zu formulieren. Freilich, kaum einem Grammatiker kann es gelingen, alle sprachlichen Möglichkeiten ins Auge zu bekommen. Oft genug muss er die Sprachwirklichkeit vereinfachend aus dieser auswählen. Es ist daher stets von Nutzen, grammatische Aussagen immer wieder zu überprüfen, und zwar, wenn irgend möglich, anhand eines größeren Korpus. Diskrepanzen zwischen Regelformulierungen einerseits und Sprachwirklichkeit andererseits erklären sich nicht selten dadurch, dass die ersteren vorwiegend auf Introspektion beruhen und mit erfundenen, selbstkonstruierten Beispielen operieren. Um möglichst hohe empirische Gültigkeit beanspruchen zu können, müssten aber auch Grammatiken, wenn schon nicht korpusbasiert, dann zumindest einer korpuslinguistischen Überprüfung unterzogen worden sein. Der vorliegende Beitrag versteht sich als ein Plädoyer für systematische korpusbasierte Grammatikforschung. Die Argumentation stützt sich auf einige in Pakkanen-Kilpiä (2002) ausführlicher behandelte Phänomene, bei denen die gegenwärtige grammatische Beschreibung bei der Gegenüberstellung mit authentischem Sprachmaterial statt Übereinstimmung Diskrepanzen aufweist. Das erste Beispiel betrifft die Regelformulierungen zur Passivierbarkeit, das zweite die Kriterien für die Verwendbarkeit des Partizips I als Prädikativ.
dc.language.isoger
dc.publisherMax Niemeyer Verlag
dc.relation.ispartofKorpuslinguistik Deutsch: synchron - diachron - kontrastiv/Schwitalla, Johannes & Wegstein, Werner (Hg.)
dc.subject.otherkielioppifi
dc.subject.otherkorpuslingvistiikkafi
dc.titleIndizien für einen systematischen Überprüfungsbedarf der grammatischen Beschreibung
dc.typeBook item
dc.identifier.urnURN:NBN:fi:jyu-201204171540
dc.contributor.laitosKielten laitosfi
dc.contributor.oppiaineSaksan kieli ja kulttuurifi
jyx.tutka.ksnameKorpuslinguistik Deutsch: synchron - diachron - kontrastiv
dc.type.urihttp://purl.org/eprint/type/BookItem
dc.identifier.doi10.1515/9783110924725
dc.date.updated2012-04-17T03:30:10Z
dc.type.coarbook part
dc.description.reviewstatusnonPeerReviewed
dc.type.versionpublishedVersion
dc.rights.accesslevelopenAccessfi


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